Geschichtliches

Der Stadtteil wurde im Jahr 1913 durch Eingemeindung des Dorfes Pallien und der Zusammenfassung mit dem vorstädtischen Trier-West gebildet. Die Abgrenzung der heutigen statistischen Bezirke Trier-West und Pallien geht auf die ehemals getrennten Siedlungen zurück.

 

Den Zweiten Weltkrieg hat Trier-West/Pallien ohne gravierende Zerstörungen überstanden. In den folgenden Jahrzehnten ist in Trier-West/Pallien, im Gegensatz zu vielen anderen Trierer Stadtteilen, keine nennenswerte städtebauliche Neuentwicklung zu verzeichnen. Dies liegt hauptsächlich daran, dass für städtebauliche Großprojekte, wie beispielsweise die Errichtung von zeitgenössischen Großwohnsiedlungen, keine freien Flächen mehr verfügbar waren. So konnte sich eine Entwicklung lediglich im Bestand vollziehen. Einzige Ausnahmen bilden das neue Wohngebiet zwischen Westfriedhof und Markusstraße, das dort in den 1970er Jahren an Stelle der Hornkaserne errichtet wurde, sowie der Campus der Fachhochschule am Schneidershof, dessen Gebäudebestand aus dem Jahr 1938 in den 1970er Jahren komplettiert wurde.

 

Am 18. August 1957 erfolgte die Grundsteinlegung der neuen Palliener Pfarrkirche.

Quelle: Wikipedia

Die Jägerkaserne in Trier-West

Die Jägerkaserne war eine Kaserne in Trier, Rheinland-Pfalz. Sie wurde in den 1910ern erbaut und erhielt nach ihrer Fertigstellung im Jahr 1913 den Namen „Jägerkaserne". Die Kaserne befindet sich im Stadtteil Trier-West zwischen Tempelweg und Blücherstraße, an der Eurener Straße.

 

Nach der Fertigstellung der etwa 8 Hektar großen Kasernenanlagen wurden diese ab 1913 vom Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 7 genutzt. Nach dem Zweien Weltkrieg wurde die Kaserne von der Bundeswehr übernommen. Diese betrieb dort unter anderem mit dem Fernmeldesektor 62 der Luftwaffe Einsatzstellungen der Multinational Aircrew Electronic Warfare Tactics Facility Polygone und mehrere Mobilen Bedrohungssimulatoren. Das Personal des Fernmeldesektor 62 und ein Wartungs- und Instandsetzungstrupp waren in der Kaserne untergebracht.
Die Kasernenbauten bestehen aus zwei- und dreigeschossigen Walmdachbauten in barockisierendem Heimatstil und stehen größtenteils unter Denkmalschutz.


Auf dem Gelände der Kaserne sollen zukünftig Wohnbauflächen und ein Stadtteilpark entstehen und Teile der Kasernengebäude sollen als Wohngebäude umgebaut werden. Der Reservisten-Musikzug Trier nutzt den Filmsaal der Jägerkaserne als Proberaum.

Quelle: Wikipedia