BIWAQ – „Ausbildungsoffensive Trier West" bietet neue Ausbildungschancen für junge Menschen

Seit Anfang Mai 2009 führt der Trägerverbund „Job-in-West", bestehend aus den drei Trägern Caritasverband Trier e. V., Bürgerservice GmbH und Jugendhilfezentrum Don Bosco ein neues Projekt durch. Dieses Projekt mit dem Titel „Ausbildungsoffensive Trier West" wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Soziale Stadt – Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier" (BIWAQ) des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Kooperation mit der ARGE der Stadt Trier gefördert.

Ziel ist es, Jugendlichen aus Trier-West, die nach der Schule noch keinen Ausbildungsplatz finden konnten, zusätzliche Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen.

 

Im Rahmen dieses BIWAQ- Projektes sollen innerhalb der Laufzeit von vier Jahren bis zu zwölf betriebliche zusätzliche Ausbildungsstellen geschaffen werden. Diese werden finanziell bezuschusst, sozialpädagogisch begleitet und sollen teilweise auch im Programmgebiet „Soziale Stadt" Trier-West angesiedelt sein. Zusätzlich bieten die durchführenden Träger, die bereits seit vielen Jahren über vielfältige Erfahrungen und Erfolge in der beruflichen Qualifizierung junger Menschen verfügen, vier außerbetriebliche Ausbildungsstellen in ihren Werk- und Ausbildungsstätten an.

 

Die ersten jungen Frauen und Männer haben im Rahmen des neuen Projektes bereits Anfang August mit einer überbetrieblichen Ausbildung begonnen, und inzwischen sind die vier zur Verfügung stehenden überbetrieblichen Ausbildungsplätze besetzt. Der Caritasverband Trier e.V. für weitere Ausbildungsplätze in Betrieben zurzeit noch dringend ausbildungsfähige und -willige junge Frauen und Männer. Zielgruppe für alle diese Plätze sind vor allem junge Menschen aus dem „Soziale Stadt"-Gebiet Trier-West sowie aus den anderen „Soziale Stadt"-Gebieten Trier-Nord und Trier-Ehrang. Sie müssen unter 25 Jahre alt sein, SGB II-Leistungen beziehen und dürfen über keine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. Anstellung und Ausbildung erfolgt direkt im Betrieb.
Betriebe, die bereit sind, junge Frauen und Männer aus dieser Zielgruppe auszubilden, erhalten pro zusätzlichen Ausbildungsplatz für die Hälfte der regulären Ausbildungszeit einen Ausbildungszuschuss. Die Förderung erfolgt aus Projektmitteln und wird durch die Projektleitung an die Betriebe ausgezahlt.

 

Ansprechpartnerin des Projektes ist Ingrid Schmitt, die seit 2007 das Qualifizierungs-, Beratungs- und Begegnungszentrum Café Bär in Trier-West leitet. Sie unterstützt die Jugendlichen bei der Suche nach einem passgenauen Ausbildungsplatz und hilft bei Bedarf auch während der Ausbildung. Sie ist Ansprechpartnerin für alle am Ausbildungsprozess Beteiligten: die Auszubildenden selbst, die ausbildenden Betriebe, die Berufsschulen, die ARGE und, je nach Einzelfall, evtl. sonstige Beteiligte, damit das Ziel der erfolgreichen Ausbildung erreicht wird und die langfristige und nachhaltige berufliche und soziale Integration dieser Jugendlichen sicher gestellt wird.
Interessentinnen und Interessenten können sich gerne melden, um einen Kennenlern-Termin auszumachen.

Weitere Information können Sie dem Flyer entnehmen. (siehe unten)

 

Ansprechpartnerin:

Ingrid Schmitt
Caritasverband Trier e. V.
Stadtteilzentrum Café Bär
Bärenfeldstr. 8, 54294 Trier
schmitt.ingrid@caritas-region-trier.de
Tel.: 06 51/4 62 78 21
Fax: 06 51/4 62 78 19

Flyer_Biwaq.pdf
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